Laax
| Laax | |
|---|---|
| Staat: | Schweiz |
Kanton: | Graubünden (GR) |
Region: | Surselva |
BFS-Nr.: | 3575i1f3f4 |
Postleitzahl: | 7031 |
Koordinaten: | 739005 / 18592946.819.261016 |
Höhe: | 1016 m ü. M. |
Fläche: | 31,71 km² |
| Einwohner: | 1755 (31. Dezember 2017)[1] |
Einwohnerdichte: | 55 Einw. pro km² |
| Website: | www.laax-gr.ch |
Blick auf Laax nach Südosten | |
| Karte | |
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Laax (deutsch, rätoromanisch Lags ) ist eine politische Gemeinde in der Surselva in der Region Surselva des Kantons Graubünden in der Schweiz.
Die offizielle Sprache ist Sursilvan. Der Ortsname (ursprünglich Lags) bedeutet «Seen». Die Flurnamen Lavanuz und Nagiens gelten als vorrömisch.[2]
Inhaltsverzeichnis
1 Geographie
2 Geschichte
3 Einwohnerentwicklung
4 Skigebiet
5 Sehenswürdigkeiten
6 Bilder
7 Trivia
8 Literatur
9 Weblinks
10 Einzelnachweise
Geographie |
Das Gemeindegebiet reicht vom Laaxer Tobel hinauf bis zur Wasserscheide der Bündner und Glarner Berge und zum Vorabgletscher. Auf dem Gemeindegebiet liegen die Seen Lag digl Oberst und der Laaxersee.
Oberhalb von Laax liegt der für seine Auerhuhn-Population bekannte Uaul Taviarna. Im Osten des Dorfes liegt ein tiefes Tobel, durch das sich der Bach Ual da Mulin seinen Weg durch den Schutt des Flimser Bergsturzes gegraben hat.
Geschichte |
Erstmals urkundlich erwähnt wird Laax indirekt im Jahr 765, als Bischof Tello von Chur zahlreiche Gebiete der unteren Surselva, darunter auch seinen Erbteil der Ortschaft Flemme (Flims) dem Kloster Disentis vermachte. In seinem Testament werden Flurnamen auf Laaxer Boden erwähnt.
Das Dorf Laax wird 1290 in einem Verzeichnis der Kathedrale von Chur erstmals erwähnt. Im Habsburger Urbar von 1309 wird der Markt und die Gerichtsstätte der Freien von Laax erwähnt. 1428 kauften sich die Freien von Laax für 300 Golddukaten von der Herrschaft des Grafen Rudolf VII von Werdenberg-Sargans frei. 1677 weihte Udalrich de Mont, Bischof von Chur, die neue Laaxer Kirche den Schutzpatronen Gallus und Otmar.
Im Mittelalter bildete Laax mit Sagens eine Marktgenossenschaft. Erst im 19. Jahrhundert wurden die Gemeindegebiete endgültig voneinander ausgeschieden. Kirchlich gehörte Laax zuerst ebenfalls zu Sagens, wurde aber 1525 mit der Errichtung einer eigenen Pfarrkirche (St. Othmar und Gallus) selbständig. Nach der Auflösung des Gerichts Laax-Seewis 1851 wurde die Gemeinde dem Kreis Ilanz zugewiesen.
1880 wurde in Laax das erste Hotel erbaut, der Seehof.
Einwohnerentwicklung |
| Bevölkerungsentwicklung | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Jahr | 1850 | 1900 | 1950 | 1970 | 2000 | 2010 | 2016 |
| Einwohner | 277 | 280 | 328 | 480 | 1150 | 1551 | 1725 |
Skigebiet |
Oberhalb von Laax liegt das Skigebiet LAAX mit mehr als 235 Pistenkilometern und 29 Liftanlagen.[3] Es erstreckt sich über die Gemeindegebiete von Flims und Falera und ist auch von diesen Gemeinden her zugänglich. Das Skigebiet wird von der Weissen Arena Gruppe betrieben und vermarktet. Die Weisse Arena Gruppe nahm ihren Anfang 1996 mit dem Zusammenschluss der Bergbahnen Crap Sogn Gion und den Bergbahnen Flims. Der Crap Sogn Gion wurde 1962 touristisch erschlossen.
Sehenswürdigkeiten |
- Katholische Pfarrkirche St. Otmar und Gallus[4]
- Der grosse Findling Crap Fraissen oberhalb des Laaxersees
Bilder |

Hauptstrasse in Laax im Dezember
Laaxersee

Naturschutzgebiet
Lag digl Oberst
Laax im Winter
Schulhaus und Hallenbad
Rock Resort
Trivia |
- Die Kapitel No Rainbow und The Legend of The Fall im englischsprachigen Roman Angel von Sebastian Michael spielen mehrheitlich in Laax. (Optimist Books, 2009) ISBN 978-1-4092-2896-7 (Hardback) ISBN 978-1-4092-2900-1 (Paperback)
Literatur |
- Alfons Maissen (Redaktion): Laax- Eine Bündner Gemeinde. Hrsg.: Stiftung «Pro Laax». Laax 1978, S. 360.
- Weisse Arena AG (Hrsg.): Der Berg ruft. Wir auch. Echos aus dem Randgebiet. Edition Hochparterre, 2012[5]
- Martin Bundi: Laax (Gemeinde). In: Historisches Lexikon der Schweiz. 2007.
Weblinks |
Laax auf der Plattform ETHorama- Offizielle Website der Gemeinde Laax
Einzelnachweise |
↑ Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach Jahr, Kanton, Bezirk, Gemeinde, Bevölkerungstyp und Geschlecht (Ständige Wohnbevölkerung). In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik (BFS), 31. August 2018, abgerufen am 30. September 2018.
↑ Rätisches Namenbuch II, S. 727, 765
↑ Skigebiete-Test 4. Januar 2012
↑ Katholische Pfarrkirche St. Otmar und Gallus
↑ Hochparterre
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