Hunedoara
Hunedoara Eisenmarkt Vajdahunyad | |||||
Basisdaten | |||||
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Staat: | Rumänien | ||||
Historische Region: | Siebenbürgen | ||||
Kreis: | Hunedoara | ||||
Koordinaten: | 45° 46′ N, 22° 55′ O45.76583333333322.909444444444278 | ||||
Zeitzone: | OEZ (UTC+2) | ||||
Höhe: | 278 m | ||||
Fläche: | 97 km² | ||||
Einwohner: | 60.525 (20. Oktober 2011[1]) | ||||
Bevölkerungsdichte: | 624 Einwohner je km² | ||||
Postleitzahl: | 331128 | ||||
Telefonvorwahl: | (+40) 02 54 | ||||
Kfz-Kennzeichen: | HD | ||||
Struktur und Verwaltung (Stand: 2016) | |||||
Gemeindeart: | Munizipium | ||||
Gliederung: | Hunedoara, Boș, Groș, Hășdat, Peștișu Mare, Răcăștia | ||||
Bürgermeister: | Dan Bobouțanu (PSD) | ||||
Postanschrift: | B-dul Libertății, nr. 17 loc. Hunedoara, jud. Hunedoara RO–331128 | ||||
Website: |
Hunedoara (
Inhaltsverzeichnis
1 Bevölkerung
2 Geschichte
3 Sehenswürdigkeiten
4 Persönlichkeiten
4.1 Söhne und Töchter der Stadt
4.2 Mit Hunedoara verbunden
5 Weblinks
6 Einzelnachweise
Bevölkerung |
Die Stadt hatte im Jahr 2007 ungefähr 71.200 Einwohner. 1992 wurden in der Stadt 718 deutsche Lutheraner gezählt.
Geschichte |
Die Stadt wurde zum ersten Mal im Jahr 1265 erwähnt. Im Mittelalter herrschte in der Stadt die mächtige Adelsfamilie Hunyadi, der ungarische König Matthias, sein Bruder Ladislaus und deren Vater Johann Hunyadi entstammen diesem Geschlecht.
Die einst zweitgrößte Eisenhütte Rumäniens in Hunedoara ist heute weitgehend stillgelegt und besitzt keine Hochöfen mehr; diese wurden gesprengt. Nur ein 100-Tonnen-Lichtbogenofen, ein Strangguss- und ein Walzwerk arbeiten noch. Das Stahlwerk gehört ArcelorMittal.
Von 1900 bis 2006 wurde vorrangig zur Versorgung der Eisenhütte die Industriebahn Hunedoara–Ghelari betrieben.
Sehenswürdigkeiten |
Die Burg Hunedoara, Castelul de Hunedoara (auch: Burg Corvinus, Burg Corvin (Abkürzung), Burg der Corviner, Burg Eisenmarkt, Schwarze Burg (deutsch), Burg Vajdahunyad, Burg Hunyadi (ungarisch)), wurde um das Jahr 1452 im gotischen Stil von Johann Hunyadi (Iancu de Hunedoara) auf einem Kalkfelsen auf den Resten einer Festung aus dem 14. Jahrhundert errichtet. Die übrigen Teile wurden unter Matthias Corvinus und den Fürsten Bethlen erbaut.
Die Pro7-Fernsehserie „48 Stunden Angst“ wurde in diesem Schloss gedreht. Dabei wurde immer wieder fälschlicherweise erwähnt, dass es sich um das echte Schloss des Grafen Dracula handelte. Dessen historisches Vorbild, Vlad III. Drăculea, hatte sich hier lediglich zeitweilig aufgehalten. Ansonsten ist die Burg eine ideale Filmkulisse und wird auch zu diesem Zweck oft vermietet. Eine Vielzahl an internationalen Filmen wurde dort bereits gedreht.
Persönlichkeiten |
Söhne und Töchter der Stadt |
Ladislaus Hunyadi (1433–1457), ungarischer Staatsmann und Heeresführer
Mihai Leu (* 1969), WBO-Box-Weltmeister
Bogdan Lobonț (* 1978), rumänischer Fußballtorhüter
Mircea Rednic (* 1962), rumänischer Fußballspieler und -trainer
Vasile Stîngă (* 1957), rumänischer Handballspieler und -trainer
Florea Văetuș (* 1956), rumänischer Fußballspieler
Dorin Velicu (* 1986), rumänischer Skeletonpilot
Ana Maria Tănasie (* 1995), Handballspielerin, Ehrenbürgerin
Mit Hunedoara verbunden |
Maria Cioncan (1977–2007), rumänische Leichtathletin und Olympionikin, Ehrenbürgerin von Hunedoara
Michael Klein (1959–1993), rumänischer Fußballspieler, begann seine Sportkarriere in Hunedoara
Weblinks |
Commons: Hunedoara – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
- Offizielle Seite der Burg Hunedoara
Einzelnachweise |
↑ Volkszählung 2011 in Rumänien bei citypopulation.de
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